Neuigkeiten

Hallo USG und FAN´s!

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Bildern für unsere Alben. Helft uns dabei! Und viel Spaß beim stöbern in der Galerie. Schön wäre es, wenn ihr ab und zu einen Kommentar hinterlassen würdet. Sodass auch die künftigen Spieler und Fans wissen von wem die Rede ist ;-)

Saison 2006/2007
Onkel Harthmuts kleine Welt! PDF
Geschrieben von: Gert Schlegel   
Montag, den 30. April 2007 um 01:00 Uhr
Vorwort:

Wie schon im vergangenen Jahr möchte ich euch in der nun schon mehrere Wochen andauernden, harten Saisonvorbereitungsperiode etwas aufmuntern und die Seiten unserer Homepage etwas mit satirischer (wer dem intellektuell gewachsen ist) Kultur füllen. Die kommenden Zeilen beanspruchen nur sehr wenig das Gebiet unseres geliebten Handballsport, haben mit der Realität absolut nichts zu tun (oder vielleicht doch?), sind frei erfunden und dienen nur dazu, dass Bauchmuskeltraining durch herzhaftes Lachen zu unterstützen. Erwähnen muss ich unbedingt, dass mir die Zeitschrift Eulenspiegel ein sehr guter Wegweiser und äußerst hilfreicher Ratgeber beim Erfinden bzw. Abwandeln der folgenden Textpassagen war. Na dann, viel Spaß. Sollte es euch gefallen müsst ihr einen positiven Kommentar im Chat oder Forum hinterlassen. Sollte eine ablehnende Haltung eingenommen werden, dann behaltet die bitte für euch und steckt euch eure Kritik, na ja................c'est le doctore wird dann schon helfen........

#scge

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der im Moment heißeste Trend im Journalismus (auf unseren Seiten könnte man auch Sportjournalismus sagen) ist es, Prominente als Gastchefredakteure einzuspannen. Ob Vanity Fair mit Herbert Grönemeyer, Gala mit Heidi Klum oder Bild mit Bob Geldorf alle angesagten Blätter sind dabei. Aber warum nicht die Internetseiten einer bekannten, Chemnitzer Handballmannschaft. Das will ich euch erklären. Nun, am Mangel an Angeboten liegt es jedenfalls nicht: In diesem Moment liegen hier auf meinem Schreibtisch Bewerbungsschreiben von Nelson Mandela, Papst Benedikt, Dolly Buster, Michail Gorbatschow, Pierre Brice, Jürgen Klinsmann, der gesamten deutschen Handballnationalmannschaft, sowie dem Dalai Lama und das ist nur der Posteingang von heute. Womit wir auch schon beim Problem wären. Wenn ich nämlich allen Stars, die bisher angefragt haben, unsere Seiten auch nur für einen Monat überließe, dann könnte ich, wie man als mathematisch begabter Mensch schnell ausrechnen kann, meine Funktion als Chefredakteur erst wieder in 10-23 Jahren ausüben. Das sind mehr Jahre als es Atome im Universum gibt. Das stimmt zwar nicht, hört sich aber immer sehr gut an. Und einfach ein paar Bewerber heraus picken geht auch nicht, denn dann sind die anderen sauer und laden mich nicht mehr auf ihre Sexparties ein.

Es bleibt also alles beim alten, und das ist für die Qualität unseres weltweiten Auftritts sicher das Beste. Schließlich bin ich nicht umsonst gerade erst wieder von der von mir gegründeten Stiftung Freie Sportjournalisten im Netz zum Chefredakteur des Jahres gewählt worden eine bedeutende Ehrung, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte.

 

Ein weiteres populäres Medienthema ist das Online-Spiel Second life. Angeblich sollen sich in dieser virtuellen Welt mehrere Millionen Menschen aufhalten. Aber so ein Spiel, und noch dazu im weltweiten Netz, hat meine Generation überhaupt nicht nötig. Ich spreche hier von der Generation über 30. Auf der einen Seite schauen wir auf unser Erstes Leben voller Wehmut zurück. Dieses hatte unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Die Zwanziger (neudeutsch: twens) waren eine unglaublich aufregende Zeit, voller aufgewühlter Emotionen. Freude, Wut und Trauer wechselten sich mit rasanter Geschwindigkeit ab, es gab stundenlange bierselige Gespräche, schwäre Kämpfe mit den Studieninhalten, heißen Sex und sogar bestandene Prüfungen. Jetzt mit 30 leben wir unser zweites Leben. Mit einem Job, festem Wohnsitz, einem schicken Auto in der Garage und wir schlucken Granufink prosta. Was haben wir also vom Leben noch zu erwarten? Nichts, also haben wir nur unsere Erinnerungen, falls wir sie nicht schon im grauen Alltag vergessen haben. Und wenn wir wieder einmal zu wehmütig an die Vergangenheit gedacht haben, mal nach dem Training wieder etwas länger zusammen saßen, dann kann es passieren, dass wir in der Nacht von einem belieben Freitag auf den folgenden Samstag mal kurze Zeit wieder im Ersten Leben unterwegs sind. Also, sperrt schon mal eure Töchter vorsorglich ein!

 

Hin und wieder gibt es Tage, da fühle ich mich nicht so gut. Eine tiefe Melancholie überkommt mich und ich stelle mir existentielle Fragen, auf die ich keine Antworten finde. Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wer hat an der Uhr gedreht? Problematisch wird es regelmäßig dann, wenn ich bei der Frage nach dem Sinn des Handball Spielens angekommen bin und in Gedanken über unsere beiden Mannschaften schwelge, dann gerate ich ernsthaft in Gefahr, depressiv zu werden. Sicher, ich kümmere mich Monat für Monat um den Fitnesszustand unserer Spielgefährten und produziere Woche für Woche praktisch ganz alleine epochale Spielberichte, die mit scharfer Klinge den Vergangenen Spieltag analysieren und manchmal sogar mit brillanter Satire und geschliffenem Witz den Mächtigen einheizt doch für wen das alles? Für eine Horde halbalphabetisierter Hinterwäldler, die sich dann doch nur die Bilder der letzten Turniere oder Weihnachtsfeier angucken und sich in mit Wachsmalstiften geschrieben Leserbriefen mehr nackte Weiber wünschen. Wenn ich daran denke, muss ich immer schnell handeln, bevor der Drang zum Suizid übermächtig wird. Nein, ich nehme keine Tabletten, denn ich habe zum Glück ein natürliches Mittel es ist ein Zauberwort und es heißt Onkel Harthmut. Probiert es ruhig einmal selbst aus: Stellt euch gerade hin, atmet tief durch und sagt mit fester Stimme Onkel Harthmut. Und gleich noch einmal Onkel Harthmut. Merkt ihr schon etwas? Spürt ihr, wie die Glückshormone durch euren Körper fließen? Hört ihr das Adrenalin pumpen? Ergreift euch das Gefühl unsterblich zu sein und die Welt aus den Angeln heben zu können? Falls ja, herzlichen Glückwunsch, es geht euch genau wie mir. Falls nein, lasst euch in Warnemünde oder Ruhla in die Geheimnisse der Onkel Harthmuterei einweihen. Es lohnt sich!

So, jetzt muss ich aber wirklich Schluss machen, denn ich habe gerade dreimal sehr laut Onkel Harthmut gesagt, und jetzt spannt meine Hose.

Mit erregten Grüßen,

Euer #scge!

 

 
USG I 3 Jahre zu Hause ungeschlagen! PDF
Geschrieben von: Gert Schlegel   
Samstag, den 28. April 2007 um 01:00 Uhr
Hatte ich doch mit meinem P.S. letzte Woche etwas falsch gelegen. Sven und Joelze haben für euch die Spielberichte verfasst. Ich werde diese hier unzensiert wieder geben.

Besonders gefreut hat es mich, dass wir zum letzten Spieltag in Summe 6 Punkte einfahren konnten und somit unsere 3 Mannschaften ihre Tabellenpositionen bestätigen oder sogar verbessern konnten. Und das unsere I. nun mittlerweile 3 Jahre in eigener Halle ungeschlagen ist wird schon noch mal einen Asbach wert sein.

Wie ich gehört habe wurde die Saison ordentlich, auch außerhalb des Spielfeldes, abgeschlossen. Die Pforten der TU Halle sollen sich ja erst gegen 23:00 Uhr geschlossen haben. Respekt!

Im Namen eurer beiden Trainer möchte ich mich bei allen Spielern und Fans für die erfolgreiche und schöne Saison an dieser Stelle herzlich bedanken. Und denkt während der bald kommenden Saisonvorbereitung ab und zu daran: Die Wahl der Qual wird uns die Früchte für April liefern. Vielleicht gibt es 2008 ja wieder was zu feiern.

Und Ihr Liebe Leser, bleibt den USG Seiten treu, auch wenn in nächster Zeit vielleicht nicht soviel Neues passiert. Die Saison ist eben vorbei. Aber es warten einige Turniere auf uns und die schriftliche sowie bildliche Nachbetrachtung auf Euch. Und vielleicht habe ich ja auch mal wieder Zeit kreativ zu sein, um euch mit einer Sommerprosa zu erfreuen.

In diesem Sinne euer gut gelaunter Dicker auf Links, Pulitzer Preis Anwärter und Trainer,

#scge

 

 

Spielbericht 1. Mannschaft

Mit einer stark ausgedünnten Spielerdecke traf sich die 1. Mannschaft um 15 Uhr zum letzten Saisonspiel in der USG Halle. Bevor der Anwurf erfolgen konnte mussten wir uns und die Gäste aus Meerane noch lange gedulden, da die Schiedsrichter mit 45 Minuten Verspätung eintrafen. Als es dann endlich losging, gerieten wir nach der anfänglichen Führung immer wieder ins Hintertreffen, da Meerane stetig über ihren Kreisläufer und starken Halbrechten zum Abschluss kamen. So ging es mit 10:11 aus unserer Sicht in die Halbzeitpause. Nach 10 Minuten Erholung gingen wir mit mehr Biss und Siegeswille (wir sollten ja unsere Weiße Weste behalten) in die zweite Hälfte und konnten nach und nach einen Vorsprung herausspielen. Dieser schrumpfte jedoch immer wieder, da wir uns einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr leisteten und im Angriffspiel zu überhastet agierten. Aber durch starke Paraden von Daniel und sehr wichtige Tore durch Alex von Linksaußen, konnten wir diese Partie mit 22:20 für uns entscheiden. Im letzte Saisonspiel gab es jedoch noch eine Premiere. Maddins (einer unser 2 Torhüter) hatte seinen ersten Einsatz auf dem Parkett als Feldspieler, der in der Abwehr wie eine eins stand und nur im Angriff leider nicht in Szene gesetzt werden konnte. Alles in allem, war es ein sehr spannendes Handballspiel und aus unserer Sicht ein gelungener Saisonabschluss. Den erfolgreichen Heimspieltag schlossen die Frauen durch eine starke und sehr konzentrierte Leistung mit einem Sieg (22:14) gegen den Tabellenzweiten aus Penig ab.

 

#Sven Stölzel

 

 

Spielbericht 2. Mannschaft

Die 2. Mannschaft ging hoch motiviert in die letzte Partie der Saison, da durch einen Sieg gegen die 1. Mannschaft der Lok noch der dritte Tabellenplatz erreichbar war. Entsprechend wurde die Mannschaft von Interimscoach Sven eingestellt. Beide Mannschaften begannen das Spiel hochkonzentriert, was besonders der Lok anzumerken war, die durch einen Sieg an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse hätte teilnehmen können. Nach wenigen Minuten stand es 3:3. In der Folgezeit konnte die Lok immer wieder durch ihren starken Mittelmann in Führung gehen, so dass Sven folgerichtig auf eine 5:1 Deckung umstellte, was sich positiv erwies, denn zur Halbzeit lagen unsere Mannen mit 15:11 vorn. In der Halbzeit motivierten wir uns gegenseitig und schworen, uns diesen Vorsprung nicht mehr nehmen zu lassen. Entsprechend heiß gemacht ging es in die zweiten 30 Minuten, in denen gleich zu Beginn durch aggressive Abwehr dem Gegner mehrere Bälle abgekauft wurden, während im Angriff konsequent verwandelt wurde. So lagen wir Mitte der zweiten Halbzeit folgerichtig mit neun Toren in Front. In der Gewissheit der sicheren Führung wurde nun aber die Deckung vernachlässigt, im Angriff Tuma in Manndeckung genommen, so dass unsere Aktionen an Druck verloren und Lok Tor um Tor aufholen konnte. Die letzten Minuten stabilisierte sich die Mannschaft jedoch wieder so dass letztendlich ein ungefährdeter und verdienter Sieg und damit der dritte Tabellenplatz eingefahren werden konnte.

 

 

# Joelze

 
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