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Lust auf höherklassigen Handball? In der USG?


Unsere Damenmannschaft sucht Torhüterinnen und Spielerinnen!

 

 

 

 

 

 

Die Aufholjagd geht weiter! PDF
Geschrieben von: CNue   

Das schwierige Unternehmen Klassenerhalt geht für die zweite Mannschaft der USG Chemnitz weiter. Nach 60 Minuten tapferen Kampfes, scheint das rettende Ufer so nah wie noch nie. Dabei war das Spiel vor allem im ersten Spielabschnitt durch die schlechte Chancenauswertung der Universitätssportler geprägt. Erst in der zweiten Hälfte gewannen die Gäste deutlich mehr Stabilität und konnten von der 35. bis zur 45. Minute das Spiel in trockene Tücher bringen (17:25). Auch die Verletzungen von Abwehrchef Golm (Cut) und Spielmacher (Knie) Herlod konnten an dem verdienten Sieg nichts ändern.

 

 

 

HV 90 Klingenthal – USG Chemnitz II 24:31 (11:14)

 

USG: Selter, Fischer; Turban, Herzog (4), Battram (2), Jedicke (3), Wirth (3), Herlod (3), Golm (6) Onken (2), Nützel (8/3)

 

Zeitstrafen: 4/2
Strafwürfe: 4/4

Schiedsrichter: Schimik/Bayer (TS Schwarzenbach)

 

Zuschauer: 60

 

 

Die Anspannung auf Seiten der USG Chemnitz war vor dem Auftritt in Klingenthal riesig, denn eine Niederlage würde den Klassenerhalt fast schon unmöglich machen. Aber nach drei Siegen in den letzten vier Spielen, waren die Mannen um Trainer Hoemke deutlich selbstbewusster als im Hinspiel, bei dem es eine 26:39 Klatsche setzte. Zwar musste man mit Müller und Suchy, auf die in der Hinrunde treffsichersten Angreifer verzichten, dennoch ist man trotz der Ausfälle weiterhin gut aufgestellt. Gleich von Beginn an, drückten die Gäste dem Spiel den Stempel auf und zeigten dem gastgebenden HV 90 Klingenthal schnell seine Defizite auf (1:4). In der Folge allerdings, ließen sich die Universitätssportler doch zu sehr vom langsamen Tempo der Vogtländer anstecken (4:4). Zwar konnten die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt die Führung erzielen, trotzdem gelang es den Chemnitzern nicht sich entscheidend abzusetzen. Immer wieder wurden beste Einwurfchancen neben das Tor platziert, oder der bewegliche Torhüter Klingenthals konnte sie entschärfen. Vor allem Golm auf Halblinks kam mit dem Ball und dem Harzverbot in der ersten Halbzeit wenig zurecht. Somit konnte sich kein Team bis zum 8:9 vorentscheidend absetzen. Erst eine Fehlpassorgie der Klingenthaler Spieler ermöglichte es, mit einem 11:14 die Seiten zu wechseln. Denn obwohl die Mannen um Trainer Hoemke noch immer nicht geistig präsent schienen, so konnte sie zumindest gegen einen dennoch überforderten Gegner eine kleine Vorentscheidung erzwingen.

Nach der Pause kamen die Gäste, dann endgültig ins Rollen. Angetrieben von einer nun beweglicheren Abwehr und einem deutlich besseren Umschalten in den Angriff, zog die USG langsam aber unaufhaltsam davon. Auf 16:21 konnten sich die Gäste in der 42. Minute durch Tore von Golm und Nützel absetzen. Auch in der Folge zeigten die Spieler der USG ihr Potential und erhöhten den Vorsprung stetig. Bis sich in der 48. Minute die Geschehnisse überschlugen. Erst musste Golm Blut überströmt den Platz (Platzwunde) verlassen und nur kurz danach musste auch Spielmacher Herold verletzt (Kreuzband) auf der Bank Platz nehmen. Trainer Hoemke gingen nun so langsam die Alternativen aus, da auch Jedicke (Daumen) und Battram (Nase) angeschlagen waren. Zwar führte man zu diesem Zeitpunkt schon mit acht Toren (18:26), aber Erinnerungen an die Hinrunde wurden wach, in der man in solchen Spielen nur zu leicht auseinander gefallen war. Trotzdem zeigte die Mannschaft weiter soliden Handball und brachte das Spiel souverän nach Hause (24:31).

Im Lager der Chemnitzer war man sehr gespalten über das Ergebnis. Auf der einen Seite war es ein wichtiger Sieg bei einem direkten Konkurrenten. Auf der anderen Seite muss man mit Herold einen schwer Verletzten beklagen. Dennoch war man sich einige weiter auf dieser Leistung aufbauen zu wollen, denn der Sieg war hochverdient und fiel, nur aufgrund der Verletzungen, etwas zu niedrig aus. In zwei Wochen gastiert auch schon der nächste direkte Konkurrent in Chemnitz (Lichtentanne). Auch diesmal ist ein Sieg Pflicht!

 

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