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USG unterliegt mit „letztem“ Aufgebot deutlich dem HVC III PDF
Geschrieben von: Niels Blume   

Mit dem sprichwörtlich letztem Aufgebot unterlag am Samstag unsere Frauenmannschaft arg personell gebeutelt deutlich mit 16:27.

 

Soviel zur zahlenmäßigen Verkündung des Ausganges des Stadtderbys gegen den HVC. Um diese Niederlage auch zu beleuchten und zu relativieren, soll der Spielbericht heut aus zweierlei Sicht geführt werden. Nach dem unsere Frauen im Hinspiel in der Sachsenhalle den HVC III mit einer für ihn sehr empfindlichen Niederlage nach Hause schickten und eindrucksvoll ihre gewachsene Stärke demonstrierten, war unseren Mädels klar, dass sich unsere Gäste fürs Rückspiel viel vorgenommen hatten. Und so schien es auch nicht verwunderlich, dass der HVC wieder alles nur mögliche an Spielerpotential „rausgekramt“ und mitgebracht hatte, um ja auch gut gewappnet zu sein. Leider sah das für unser Team genau gegensätzlich aus. Im Laufe der Woche musste man leider erkennen, dass zwei ganz wichtige Stammkräfte nicht einsatzbereit wären. Schon dass war eine empfindliche Schwächung der USG Schlagkraft, da somit gerade Schlüsselpositionen nicht ausreichend besetzt waren. Auch die Vorbereitung gestaltete sich als nicht optimal, bezüglich berufl. Verpflichtungen, Krankheit etc. war ein zielgerichtetes Training faktisch unmöglich. Und so gingen unsere Mädels extrem geschwächt ins Match.

Nun ja, aber aufgeben ist nicht unser Stil, und so schwor sich unser letztes Aufgebot dennoch vor dem Spiel ein, um alles nur Mögliche zu versuchen, zumindest den HVC zu ärgern. Nach 60 min muss man leider festhalten, dass man diesem Tage keine Chance hatte, der personellen Übermacht des HVC paroli zu bieten.

Wenn man nun in zweiter Sichtweise ein wenig den Spielverlauf Revue passieren lässt, kann der versierte Handballinteressierte sicherlich dennoch erkennen, dass trotz aller miserablen Vorraussetzungen unser Team einige Chancen besaß, für eine besseres Ergebnis zu sorgen….Chancen, an die aber wohl auch nicht alle Spielerinnen der USG selbst glaubten.

Nach katastrophalem Beginn, wo wirklich eigentlich nichts richtig klappen wollte, musste beim Stand von 3:8 erstmal eine Auszeit zum neuerlichen Einnorden genommen werden. Man sortierte nochmals die Abwehr und gab Angriffsmarschrouten aus und siehe da…es ging. Die folgenden 15 Spielminuten bis zur Pause gestalteten unsere Frauen 5:5 ausgeglichen, weil sie nun konzentrierter, entschlossener und kompakter arbeiteten. Man konnte durch frühes Stören am „Mann“ den Angriffsdruck des HVC eindämmen und schaffte es seinerseits, im Angriff zielstrebig und durchdacht für die gute Torchance vorzubereiten, genau so wie man es sich vorgenommen hatte.

Mit einem „alles noch möglichen“ 8:13 Halbzeitstand ging es zum Kraft tanken in die Kabine, und man nahm sich vor genau so weiter zu agieren!!!

Die ersten zehn Minuten der 2.HZ waren es dann aber schlussendlich, die an diesem Tage die Niederlage der USG besiegelten. Fahrlässig und unüberlegt, und oftmals auch unbedrängt, verloren wir zuhauf den Ball und ermöglichten es so dem HVC zu einfachen Ballgewinnen zu kommen. Ja, und das ist immer nicht nur schlecht für den Spielstand sondern auch meistens schlecht für die eigene Moral. Und so ließen unsere Mädels immer mehr nach, da niemand mehr daran glaubte, an diesem Tage noch etwas bewegen zu können. Das ließ sich der HVC natürlich gern gefallen und konnte so einen hohen Sieg einfahren.

Naja, abschließend kann man nur noch festhalten, dass nicht alle Dinge ausgeglichen werden können und auch wieder erfolgreichere Tage kommen werden.

Es spielten:

Paula; DJ (2/1); Isa; Anna (4); JO(2); Marion (2); Sylvie (4); Anne (2); und es unterstützten von der Bank: Steffi; Bea

Siebenmeter: USG (5/1)

                     HVC (4/4)

 

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